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Weihnachten in Mordor

weihnachten in Mordor

weihnachten in Mordor

Fest hielten wir unseren Glühwein in den Händen, versuchten vorsichtig die ersten Schlucke und sahen uns still an. Um uns herum ein olfaktorischer Overkill aus verbranntem Fleisch, heißem Fett, parfümiertem Industriealkohol und menschlichem Stoffwechsel. Blinkende Nikolausmützen auf fettigen Haaren, auf speckigen Gesichtern, auf leeren Schädeln. Es schien als hätten die Orks Weihnachten für sich entdeckt und sich nun mit Uggboots und unförmigen Daunenjacken verkleidet unters gemeine Volk gemischt. Totale Assimilation.

Vor uns ein morsches, rumpelndes Holzkarussell. Nicht nur Kinder bekommen beim Anblick der psychedelisch blinkenden Lichter glänzende Augen. Auch Betrunkene standen mit offenen Mündern, glasigem Blick und deutlichen Haltungsproblemen andächtig davor. Weiterlesen

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Soundtrack einer Nacht

Model: Jana Catwing Photography: MK Photography schöne Frauen und Alkohol - eine tödliche Kombination. Da kann man eine Menge falsch machen. Oder alles. So wie ich manchmal.

Model: Jana Catwing Photography: MK Photography
schöne Frauen und Alkohol – eine tödliche Kombination.
Da kann man eine Menge falsch machen. Oder alles. So wie ich manchmal.

Erstmal beim DJ Hallo sagen und sich artig für die Gästelistenplätze bedanken, kurz mit dem ersten Bier anstoßen und dann ne Runde durch den Laden drehen. Noch n bisschen leer.  Merken: Nächstes mal gehts auch locker ne Stunde später. Oder zwei. Kurt, Dave und Krist sind allerdings schon da und wollen entertaint werden. Zur Überbrückung nochn Bier und nen Kurzen und die ankommenden Partygäste mustern: Naja, Rock-Night halt. Was wir genau erwartet hatten, wissen wir auch nicht so genau, aber irgendwie anderes.
Bekannte Gesichter getroffen. „Yeah, Ihr auch da. Sehr schön.“ „Trinken wir nen Jägermeister zusammen?“ „Logo“. Nochn Bier nochn Shot. If the kids are united.
Betriebstemperatur erreicht. Jetzt kanns los gehen. Nochmal ne Runde gedreht. Aber irgend so ein Wave-80er-Depri-Geheule spült uns vom großen Saal direkt wieder in die kleine Halle. Hier läuft Machinehead Davidian. Mörder Brett. Fast schade, dass es jetzt schon verballert wird. Hätten wir zu späterer Stunde bestimmt amtlicher abgefeiert.
Inzwischen doch recht voll geworden. Grüppchen unbegleiteter Frauen klammern sich an ihren Desperados und stillen Wassern. Desperat ist wohl der Gipfel der ungewollten Selbstironie, nur die Analogie zu den stillen, schmutzigen Wassern wankt an dieser Stelle. Wie auch große Teile des Publikums. Die waren wohl woanders vorglühen. Auch die Broilers befürchten, dass dies Ein harter Weg werden könnte. Weiterlesen

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wie alles begann: Dieses Mädchen wird nicht gut aus gehen

mit diesem Bild hat es Olli seinerzeit auch auf www.oliver-flesch.com illustriert. Keine Ahnung wieso er meint ich würde so ein Mädchen suchen...

mit diesem Bild hat es Olli seinerzeit auch auf http://www.oliver-flesch.com illustriert. Keine Ahnung wieso er meint ich würde so ein Mädchen suchen…

Dieses Mädchen wird nicht gut aus gehen

Mit diesem Text kam der Stein zu schreiben und evtl. auch eines Tages zu bloggen ins Rollen.
Geschrieben habe ich ihn anlässlich des von meinem Buddy Oliver Flesch für sein E-Mag „Wahre Männer“ (www.oliver-flesch.com) ausgerufenen Nachwuchsautoren-Contests. Wie immer hab ich nix gewonnen. Aber der erste Schritt war gemacht. Und ich hatte definitiv schon schlimmere erste Male.
Und so fing das dann seinerzeit an. Habt viel Spaß beim Lesen:

I’m a Man of Taste and Wealth, na ja, mit dem Wohlstand haperts noch ein wenig. Aber den Taste, also den Geschmack, würde ich mir jederzeit selbst attestieren. Als Belege hierfür kann ich vor allem meinen über jeden Zweifel erhabenen Musikgeschmack – den ich auch vehement gegen Angriffe von „Ich hör eigentlich alles“-Menschen verteidige – mein Bücherregal, angefüllt mit dem Popliteratur-Kanon der Millenniumsjahre, sowie den unvermeidlichen Klassikern und, selbstverständlich, meine umfassende Filmsammlung anführen. Klamottentechnisch komm ich mittlerweile auch ganz vorzeigbar aus dem Haus, ohne mir von Muddi abends was rauslegen lassen zu müssen. Weiterlesen

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FRANZIS GEDANKENKOTZE

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wer bin ich, was mache ich- und wieviele Pinguine hätten Sie denn gerne? Ein kleiner Einblick in das tiefste Fühlen über die Möglichkeiten des Unmöglichen.

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